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Malachit-Silberarmband (6 mm)

Malachit-Silberarmband (6 mm)

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Malachitperlen (6 mm), kombiniert mit 925er Sterlingsilberperlen. Lieferung erfolgt in einem Baumwollbeutel.

Malachitperlen leuchten in tiefem Grün mit einem glasartigen bis seidigen Glanz, wobei die hell- und dunkelgrünen Bänder beim Drehen der Perlen im Licht zu wellen scheinen. Im Inneren winden sich Schicht um Schicht konzentrischer Ringe wie die Wachstumsringe eines Baumes – jedes Band eine Seite des langsamen, rhythmischen Wachstums des Steins. Das Lichtspiel über dem Grün wirkt tief und erhaben, wie Sonnenlicht, das sich durch einen alten Wald bewegt, majestätisch und doch gelassen.

Steingeschichten

  • Der „Stein der Transformation“: Alte Hände gewannen Kupfer aus seinem Grün – Veränderung sichtbar gemacht, die Alchemie der Natur
  • In Ägypten war Grün die Farbe des neuen Lebens, und das gesegnete Jenseits wurde das „Feld des Malachits“ genannt – ein Stein der Erneuerung
  • In Rom war er der „Pfauenstein“, heilig der Juno – als Talisman des Schutzes getragen
  • Mit dem Herzen verbunden: ein Symbol für Liebe, Erneuerung und ruhigen Mut
  • Vom russischen Hof verehrt – das Malachit-Zimmer des Winterpalais und die großen Säulen der Isaakskathedrale waren mit seinem Grün verkleidet

Der Blick der Ewigkeit, die Ringe der Zeit

Hält man ihn ins Licht, scheint das Grün zu atmen: Ring um Ring hat der Stein seine eigene Chronik geschrieben, wie ein Baum seine Jahre schreibt, wie das Meer seine Gezeiten schreibt. Die Alten lasen das gleiche stille Wunder. In Ägypten war Grün die Farbe des neuen Lebens – das Jenseits selbst wurde das „Feld des Malachits“ genannt – und seine konzentrischen Ringe waren das Auge des Gottes, das über den Träger wachte. In Rom war er der Pfauenstein, heilig der Juno, ein Beschützer vor Blitz und Unglück. Und als die ersten Schmiede Feuer aus einem grünen Stein schlugen und rotes Metall darin fanden, erblickten sie ein Wunder: sichtbare Veränderung, das Einfache zu Gold verwandelt. Von den Augenlidern Kleopatras bis zu den Hallen des Winterpalais hat dieser Stein immer eines versprochen – dass das Schwere gehoben werden kann und das Abgetragene wieder erblühen möge.

Kulturelle Anspielungen

  • Seit etwa 4000 v. Chr. bauten die Ägypter Malachit im Sinai ab; der Hof Kleopatras bemalte die unteren Augenlider mit seiner grünen Paste, und Amulette des „Horusauges“ wurden daraus geschnitzt – Grün war die Farbe der Wiedergeburt, und das gesegnete Jenseits wurde das „Feld des Malachits“ genannt.
  • Die Römer nannten ihn den „Pfauenstein“, heilig der Göttin Juno, und trugen dreieckig geschliffene Stücke, um den bösen Blick und Blitze abzuwehren; die Griechen opferten ihn Aphrodite, der Göttin der Liebe, wegen seiner Verwandtschaft mit Kupfer.
  • Im mittelalterlichen Deutschland war er der „Hebammenstein“, dem man zutraute, die Geburt zu erleichtern; das Ritterepos Parzival zählt ihn zu den Edelsteinen, die den verwundeten König heilen konnten.
  • In den russischen Uralen erzählen die Volksmärchen von Die Malachit-Schatulle von der Herrin des Kupferbergs, einem Geist der Minen, der in Malachit-Seide gekleidet ist – während das Malachit-Zimmer des Winterpalais und die zehn großen Malachit-Säulen der Isaakskathedrale mit Uralstein in der „russischen Mosaik“-Technik verkleidet wurden.
  • Aztekische Handwerker schnitzten Malachit zu Götter- und Kriegerbildern; in China hat dasselbe Mineral seit der Antike Berge und Flüsse gemalt – das Grün von Tausend Li Flüsse und Berge.

Wussten Sie schon?

  • Der Name stammt aus dem Griechischen malachē – „Malve“ – wegen der malvenblattgrünen Farbe; der chinesische Name „Pfauenstein“ stammt von seinen federartigen Ringen.
  • Die konzentrischen Ringe des Malachits sind echte Wachstumsringe: Jedes Band ist eine Schicht, die in einem langsamen Wachstumsrhythmus abgelagert wurde, wie die Ringe eines Baumes.
  • Alte Völker schmolzen Kupfer aus diesem grünen Stein – eine Transformation, die wie Alchemie aussah und dem Stein seinen modernen Titel „Stein der Transformation“ gab.
  • Malachit ist weich (Mohshärte 3,5–4) und erfordert eine sanfte Handhabung – und er zischt, wenn er mit Säure in Berührung kommt, selbst mit der Säure im Schweiß.
  • Heute stammt der größte Teil des feinen Malachits aus dem Kupfergürtel der Demokratischen Republik Kongo; die großen Ural-Minen, die die russischen Paläste ausstatteten, sind längst erschöpft.

Pflege

  • Malachit ist weich und spröde (Mohshärte 3,5–4) – schützen Sie ihn vor Stößen und hartem Kontakt und bewahren Sie ihn separat in einem weichen Beutel auf.
  • Vermeiden Sie Säure: Schweiß, Parfüm, Kosmetika und Desinfektionsmittel können seinen Glanz trüben – legen Sie ihn zuletzt an, nehmen Sie ihn zuerst ab.
  • Er ist porös: Halten Sie ihn trocken; falls eine Reinigung erforderlich ist, wischen Sie ihn schnell mit einem kaum feuchten, weichen Tuch ab und trocknen Sie ihn sofort – niemals einweichen und niemals Ultraschall- oder Dampfreiniger verwenden.
  • Halten Sie ihn von Hitze und längerer direkter Sonneneinstrahlung fern, die das Grün trüben oder verblassen lassen können.

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